Firmenportrait Stadt Mannheim

Stadt Mannheim Storage on Demad

Aufbau einer Storage on Demand Lösung mit Fujitsu SAN und Server Systemen und der DataCore Storage-Virtualisierung mit einem Tiered Storage Ansatz.

 

ÜBER DIE STADT MANNHEIM

Der Fachbereich Informationstechnologie der Stadtverwaltung Mannheim ist zentral für den Betrieb der städtischen IT-Infrastruktur verantwortlich. Diese beinhaltet sämtliche Systeme der Stadt Mannheim wie z. B. Stadtarchiv, Feuerwehr, Bibliothek, Ämter, etc. Die Universitätsstadt Mannheim ist mit etwa 320.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs und beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter.

AUSGANGSSITUATION

Die Daten und Server der Stadt Mannheim sind auf zwei Rechenzentren redundant verteilt. Zwischen diesen beiden Rechenzentrums-Standorten gibt es Datenverbindungen (LWL, ebenfalls redundant ausgelegt), die ein synchrones Spiegeln der Daten über ein Fiberchannel SAN und eine Hochverfügbarkeit der Server ermöglichen. Die Kerntechnologien, die hierfür zum Einsatz kommen sind:

  • DataCore SANsymphony-V 9 (Storage-Virtualisierung)
  • VMware Vsphere 5 (Server-Virtualisierung)
  • Microsoft Cluster Systeme (Hochverfügbarkeit von Diensten)

Die Netzwerk-Infrastruktur wird mit den strategisch positionierten Produkten des Herstellers Cisco zur Verfügung gestellt:

  • Microsoft Active Directory
  • Micrososft File Services
  • Microsoft Exchange Server 2010
  • Microsoft Lync 2010
  • Microsoft SQL Datenbanken
  • Oracle Datenbanken

Die Netzwerk-Infrastruktur wird mit den strategisch positionierten Produkten des Herstellers Cisco zur  Verfügung gestellt. Es galt, die betriebenen Speichersysteme zu ersetzen, um ein dediziertes, hochverfügbares Storage-System zu erhalten, das Erfahrungen aus den vergangenen Jahren optimiert umsetzt.

Die Lösung musste außerdem einfach und im Betrieb erweiterbar sein. Eine weitere Anforderung an die Lösung war unterschiedliche Speicherklassen zur Verfügung stellen zu können. Das Speichersystem wurde in zwei Speicherklassen (Tiers) unterteilt, wobei die Klasse 1 eine technische Verfügbarkeit von 99,99% fordert. Die Speicherklasse 2, die bevorzugt der Archivierung von Daten dient, wurde mit SATA-Festplatten realisiert.

Um die geforderte Flexibilität, Ausfallsicherheit und Performance im Storagebereich bereitstellen zu können, wurde eine Storage-Virtualisierungs-Technologie eingesetzt. Das Produkt, das sich in diesem Bereich als besonders effektiv und effizient herausgestellt hat, ist SAN-symphony-V der Firma DataCore. Die Weiterverwendung dieses Produkts erleichterte zudem die Migration der Daten der abzulösenden Systeme auf die neuen Storagesysteme.
Nach dem parallelen Aufbau der neuen Infrastruktur galt es, im ersten Schritt den Upgrade auf die aktuellste Version von SANsymphony-V durchzuführen, zur Erweiterung der Storage Infrastruktur um die neuen Speichersysteme. Die Daten wurden danach unter Benutzung von DataCore Technologien migriert.

Diese Migration erfolgte für alle angeschlossenen Serversysteme (z.B. File-, Exchange-, VSphere-Server) vollkommen transparent und konnte daher während der Betriebszeiten, standortweise und ohne spezielle Wartungsfenster, durchgeführt werden. Der zweite Schritt umfasst die dauerhafte Betreuung des laufenden Betriebes. Die Arbeitsaufträge der Stadt Mannheim werden durch den ServiceDesk der TechniData IT-Service aufgenommen und von ausgebildeten Technikern abgearbeitet. Für die Systemverantwortlichen der Stadt Mannheim ist so gewährleistet, dass immer ein kompetenter Anprechpartner zu erreichen ist.

HERAUSFORDERUNGEN / PAINPOINTS

Es gab einige Beweggründe, warum das Storagesystem ausgetauscht werden sollte. Die vorhandenen Komponenten waren inzwischen veraltet und dadurch kam es zu Performance-Problemen. Die Anschaffung, die notwendigen Erweiterungen, der Betrieb und die Wartung sollten als „Storage on Demand“ Lösung komplett vom Dienstleister übernommen werden. Ursprünglich war auch noch ein weiteres Problem zu lösen, das eine heterogene Zusammenstellung des Storagesystems bezüglich der Hersteller darstellte. Durch die erfolgte Konsolidierung konnten unterschiedliche Wartungsverträge, unterschiedliche Bedienung und Know-how-Anforderung standardisiert und bestehende Kompatibilitätsprobleme beseitigt werden.

DIE LÖSUNG

Als neue Lösung wurde als Ergebnis einer Ausschreibung die Storage on Demand Edition der TechniData IT-Service GmbH mit einem skalierbaren Speicherplatz von zum Projektstart 130 TB auf Basis von FUJITSU ETERNUS DX440S2 Storage Systemen ausgewählt. Die notwendige Infrastruktur musste bereitgestellt werden, der laufende Betrieb gewährleistet und Erweiterungen nach Bedarf angepasst werden. Die Systeme mussten in den Rechenzentren der Stadt Mannheim verbleiben, Betrieb und Wartung sollten jedoch von der TechniData IT-Service GmbH übernommen werden.

Die geforderten Änderungen und Erweiterungen der Storage-Systeme werden koordiniert und durchgeführt, Störungen der Systeme werden behoben. Als Monitoringsysteme kommen ICINGA und der Fujitsu AIS Connection Manager auf einer Linux Ubuntu Plattform zum Einsatz. Hiermit wird nicht nur die generelle Verfügbarkeit beobachtet, sondern es werden auch alle kritischen Systemparameter überwacht, um Engpässe rechtzeitig erkennen zu können. Über den FUJITSU ServerView können alle FC Switches, der ETERNUS DX440S2 Storage und die FUJITSU Primergy Server administriert werden. Darüber hinaus erfolgt ein monatliches Reporting der Speicherklassen über Performance, Verfügbarkeit, Kapazitäten, Kapazitätsentwicklung, Störungen, Arbeitsaufträge sowie präventive Maßnahmen. Um das Monitoring und Reporting zur Verfügung zu stellen, setzt TechniData IT-Service ebenfalls ICINGA ein. Diese Software nutzt die SANsymphony-V Schnittstellen, die sowohl ein Monitoring der Festplattensysteme als auch der angeschlossenen Server erlaubt. Das Tool ICINGA überwacht, sammelt und kumuliert diverse Performancedaten und erstellt daraus Reports, die eine genaue Analyse der aufgezeichneten Daten ermöglichen.

Auf Basis der gesammelten Daten kann eine exakte Kapazitätsplanung erfolgen, die eine stets optimale Auslastung und Performance ermöglicht. Sämtliche Prozesse des Incident- und Changemanagements, des Reportings, etc. werden von unseren ITIL-zertifizierten Mitarbeitern in Absprache mit der Stadt Mannheim geplant und durchgeführt.