Firmenportrait Mieter- und Bauverein Karlsruhe eG

MBV Rechenzentrum

Wohnungsbaugenossenschaft setzt bei Umstellung des Rechenzentrums erneut auf die Expertise von TechniData IT-Service

 

ÜBER DEN MBV

Der Mieter- und Bauverein Karlsruhe eG wurde im Jahr 1897 gegründet. Er zählt in Baden-Württemberg nicht nur zu den ältesten Wohnungsbaugenossenschaften, sondern auch zu den größten. Bis heute ist er seinem Gründungsauftrag treu geblieben, nämlich ausschließlich seinen Mitgliedern gesunde und preiswerte Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Derzeit schenken uns rund 25.000 Mitglieder ihr Vertrauen. Unser Bestand beläuft sich auf ca. 7.000 Wohnungen zuzüglich sonstiger Vermietungseinheiten, wie z. B. Garagen und gewerbliche Räume.

Ein Großteil unserer Mitglieder nutzt aber auch die eigene Spareinrichtung. Die Gelder, die dort eingezahlt werden, dienen dem Erwerb, dem Bau sowie der Modernisierung des umfangreichen Wohnungsbestandes im Stadtgebiet von Karlsruhe. Zurzeit werden rund 186 Mio. Euro auf über 27.000 Sparkonten geführt. Der MBV betreibt ein eigenes Rechenzentrum in Karlsruhe, dessen Hardware in der Regel für einen bestimmten Zeitraum geleast wird. Nach dem Ablauf der Frist holt der MBV neue Angebote über das Leasing und die Implementierung der Hardware sowie die Migration der Systeme ein.

Auch handelt es sich hierbei nicht um ein traditionelles Dual-Controller-Storage, das bei Erreichung seiner Lastkapazität nur noch ausgetauscht werden kann. Die P4500 G2 kann im laufenden Betrieb völlig transparent durch zusätzliche Knoten auf bis zu 16 Knoten erweitert werden und bleibt dennoch ein einziges logisches System. Insgesamt bilden fünf Server die neue physikalische Infrastruktur. Drei bilden einen VMware ESX Cluster, ein Server wurde für das Backup herangezogen, und zur Verwaltung und Steuerung der physikalischen und virtuellen Systeme wurde ein Managementserver implementiert. Auf diesem laufen die Management Tools für die im Einsatz befindlichen Betriebssysteme und Anwendungen.

FLIEGENDER WECHSEL

Neben einigen Spezialanwendungen mussten die Domain Controller, Exchange-, File-, Print-, SQL-, Microsoft Internet Information Service- und FTP- Server migriert werden. Durch diese gleichzeitige Anknüpfung des alten und neuen Storage-Systems an einen ESX Server wurden die virtuellen Systeme per „Storage-VMotion“ von dem alten Fibre Channel SAN in das neue iSCSI SAN verschoben. Dieser Vorgang konnte während des Produktivbetriebes stattfinden.

VIRTUELLE ANWENDUNGEN

Beim MBV wurde die Presentation Server 4.5 Farm durch eine XenApp 6 Farm ersetzt. Für die Bereitstellung der Citrix Server und der benötigten Infrastruktur kamen insgesamt fünf virtuelle Server zum Einsatz. Die zur Verfügung gestellten Anwendungen wurden nicht nur übernommen, sondern auch gleich auf den aktuellen Stand migriert. Damit wird eine hohe Zufriedenheit bei den Endkunden, den Mitarbeitern beim MBV, erreicht.

FIREWALL- UND CONTENT SECURITY

Im neuen Design kommt der „Unified Threat Management (UTM)“ Ansatz zur Geltung.  Im bisherigen Design wurden getrennte Spezialsysteme für die Sicherheitsfunktionen Firewall und Content Security eingesetzt. Nach der Prüfung der unterschiedlichen Konzepte für den Umbau des Rechenzentrums und den Austausch der Drucker Infrastruktur sowie einiger PCs beauftragten die Verantwortlichen TechniData IT-Service mit der Umstellung. Die Anforderungen bestanden in der Migration der Systeme und Dienste im laufenden Betrieb auf neue Hardware und Dienste.

HARDWARE

Der Zeitplan war relativ eng gesteckt, da die Frist für das Leasing der alten Geräte auslief. TechniData IT-Service plante zunächst die Hardware für das Rechenzentrum. Das eingesetzte Storage-System bietet attraktive Ausbau- und auch Aufbaumöglichkeiten. Als Beispiel sei hier die Platzierung eines der beiden Knoten an einem anderen Standort erwähnt, wodurch eine Spiegelung der Daten ermöglicht wird, ohne weitere Hardware beschaffen zu müssen. Sogenannte Unified Threat Management Appliances (UTMA) vereinen die unterschiedlichen Sicherheitsaufgaben auf einer Plattform mit gehärtetem Betriebssystem. Ziel des UTM ist es, an einem einzigen zentralen Kontrollpunkt Sicherheit für das gesamte Netzwerk zu gewährleisten.

BEWÄHRTES BACKUP

Da die Tape Library über Fibre Channel angebunden werden musste, hat der Backup Server einen Fibre Channel HBA erhalten. Somit ist garantiert, dass der physische Zugriff auf die Library stattfinden kann und problemlos vorhandene Sicherungsbänder gelesen und neue Sicherungen erstellt werden können. Das  mehrstufige Sicherungskonzept (Backup-to-Disk-to-Tape) bleibt somit erhalten. Eine Optimierung konnte durch die Verlegung des Backup-to-Disk Speicherbereichs aus dem SAN in einen ausbaufähigen, kostengünstigeren Direct-Attached-Speicherbereich erreicht werden.

Der MBV profitiert nun durch eine hochverfügbare Virtualisierung (VMware Infrastructure 4 Enterprise) und einer an den Bedarf angepassten Cluster-Lösung im Security-Bereich von niedrigeren Kosten bei mehr Sicherheit. Aber auch die Administratoren sparen Zeit: Sie werden beispielsweise automatisch benachrichtigt, wenn Hardware-Probleme bei den Servern oder dem Backupsystem auftreten. Auf diese Weise entfällt das aktive Monitoring.

KUNDENSTIMME

Klaus-Peter Scharfe, IT-Leiter beim Mieter- und Bauverein Karlsruhe eG
„Wir arbeiten gerne mit Unternehmen aus der Region zusammen, um die Wege kurz zu halten. Das hat sich als die richtige Entscheidung herausgestellt: Die Zusammenarbeit mit TechniData IT-Service war sehr effektiv und angenehm.“