Server-Virtualisierung
Server-Virtualisierung steht für viele Unternehmen längst auf der Agenda – und das aus gutem Grund. Mit der Server-Virtualisierung können vorhandene Systeme schnell und einfach konsolidiert und damit Kosten gespart werden.
Zu den Vorteilen gehören:
- Reduzierung der Betriebskosten (Hardware, Energie, Räume)
- Geringere Belastung der Umwelt
- Weniger Ausfallzeiten und somit höhere Verfügbarkeit
- Weniger Unterbrechungen durch Wartung
- Einfachere Verwaltung und schnellere Bereitstellung
- Flexibleres Reagieren auf neue Infrastrukturanforderungen
Das sind die von uns empfohlenen Produkte für Ihre Server-Virtualisierung:
Citrix XenServer
Citrix Systems präsentiert mit der Version 5.5 ein signifikantes Update seiner Server-Virtualisierungslösungen.
Das ist neu in XenServer 5.5
- Konsolidierte Backups:
Ein Interface gestattet die Einbindung führender Backup-Technologien und ermöglicht damit die Erstellung von Komplett-, Delta-, In-Guest-, File- und Image-Backups der virtuellen Maschinen. Auch GUI-basierte Snapshots können direkt aus der XenCenter Management-Konsole heraus erstellt werden.
- Erweiterte Konvertierungs-Tools:
Diese ermöglichen die unkomplizierte Konvertierung von virtuellen Maschinen im VMDK (Virtual Hard Disk Format) in das VHD (Virtual Hard Disk). Ebenso gestatten sie den Wechsel zwischen den gängigen Open Virtualization Formaten, wie z. B. OVF (Open Virtualization Format), OVA (Open Virtual Appliance) und XVA (XenServer Virtual Appliance).
- Erweiterte Suche:
Diese ermöglicht die Suche innerhalb der XenServer-Umgebung nach Kriterien wie z.B. VM Name, Resource Pool, Location, Server, Storage Repository, Snapshot Time oder Network Name. Sie gestattet darüber hinaus die Erstellung eigener Ansichten und Verzeichnisse.
- Active Directory Integration:
Diese ermöglicht die Nutzung von Active Directory Credentials zur Verwaltung der XenServer-Umgebung sowie zum Logging und Auditing von Benutzer-Aktivitäten.
- Erweiterter Guest-Support:
Diese unterstützt SUSE Linux Enterprise Server 11, Debian 5.5 und RedHat/CentOS/Oracle 5.3. Mit dieser Erweiterung umfasst der Support nahezu jedes Windows- und Linux Betriebssystem.
Neu in Essentials for XenServer 5.5
- Erweiterte Storage-Integration:
Die auf der StorageLink-Technologie basierende native Storage-Integration verfügt über neue Funktionen wie Fast Cloning von virtuellen Maschinen und bietet Storage-Herstellern weitere Möglichkeiten zur Integration ihrer Lösungen. Zahlreiche führende Storage-Hersteller haben sich bereits dem CitrixReady-Programm angeschlossen.
- Automatisiertes Stage Management:
Es optimiert und automatisiert die Prozesse, die eine Anwendung während des gesamten Lebenszyklus in einer virtualisierten Umgebung durchläuft – von ersten Tests in der Entwicklungsumgebung bis zum Einsatz auf Produktiv-Servern. Die Anwendungen können über definierte Workflows mit wenigen Mausklicks zwischen unterschiedlichen Plattformen verschoben werden, z.B. von der Test- in die Produktivumgebung. Durch die Multi-Hypervisor-Unterstützung sind Plattformgrenzen dabei ohne Belang.
- Dynamisches Work Balancing:
Dies erweitert die in der kostenfreien XenServer-Plattform verfügbare Live Motion-Funktion um das automatisierte, richtlinienbasierte Verschieben von laufenden VMs auf eine andere physikalische Hardware. Bei Erreichen definierter Schwellwerte werden VMs dynamisch auf andere physische Server des Resource Pools migriert. Dies geschieht automatisiert, ohne manuelles Eingreifen des IT-Personals.
Microsoft Hyper-V
Hyper-V ist ein Tier-1 Hypervisor, der somit als schmale Schicht zwischen Hardware und den virtuellen Maschinen (VM, Microsoft: „Child Partition“) liegt. Parallel zu den VMs gibt es eine Parent Partition, die direkt auf die Hardware zugreifen darf und diese an die Child Partitionen weiterreichen kann. Der Aufbau ist in der Hyper-V Architecture (Quelle: Microsoft) dargestellt.

Mit R2 wird es möglich sein, eine Live Migration von VMs durchzuführen. Dabei wird eine virtuelle Maschine ohne Unterbrechung zwischen zwei Hyper-V Servern verschoben. Notwendig ist ein gemeinsamer Speicher, auf den beide (oder mehrere) Server zugreifen können. Dieser Speicher kann auch ab R2 mit mehreren VMs belegt werden und kann trotzdem im High Available (HA) Betrieb verwendet werden.
Den Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 wird es kostenlos geben. Darin enthalten sind alle oben erwähnten Features. Die Parent Partition ist eine Windows 2008 Core, die speziell für Hyper-V angepasst wurde.
Für den Zugriff auf die Hardware können die normalen Windows 2008 Treiber verwendet werden. HA und Live Migration werden durch die bekannte Windows 2008 Cluster Funktionalität abgebildet, die bis zu 16 Nodes unterstützt. Microsoft unterstützt Windows ab Version 2000, SUSE Linux Enterprise Server 10/11 und RedHat RHEL (Red Hat Enterprise Linux) 5 als VMs.
Zur Verwaltung mehrere Hyper-V Hosts gibt es von Microsoft den System Center Virtual Machine Manager (SCVMM). Weitere Details finden Sie unter http://www.microsoft.com/hyper-v-server/en/us/r2.aspx.
VMware ESX
VMware bietet mit seinem aktuellen Hypervisor ESX4 als Bestandteil der umfassenden Infrastrukturlösung vSphere 4 eine stabile, performante und flexible Basis für den Aufbau von virtuellen Umgebungen. Der Hypervisor unterstützt virtuelle Maschinen bis zu 8 CPUs und 256GB Arbeitsspeicher, was auch die Virtualisierung von ressourcenlastigen Applikationen wie Datenbank- oder ERP-Systeme ermöglicht.
Verwaltet durch das vCenter, der zentralen Managementapplikation, lassen sich alle wichtigen Aufgaben beim Umgang mit virtuellen Maschinen schnell und einfach durchführen.
Zusatzfeatures ermöglichen einen nahezu unterbrechungsfreien Betrieb der virtuellen Maschinen im Wartungs- und Fehlerfall und vereinfachen Patch- und Backupaufgaben. Diese Features sind im Einzelnen:
- VMware High Availability (HA)
Automatische Anstarten von virtuellen Maschinen nach einem Hardwareausfall
- VMware VMotion / StorageVMotion
Unterbrechungsfreie Verschieben von virtuellen Maschinen im laufenden Betrieb sowohl zwischen ESX-Servern als auch zwischen Storage-Einheiten
- VMware Fault Tolernace
Maximalen Ausfallschutz durch Vorhalten einer Schatteninstanz einer virtuellen Maschine, die im Fehlerfall der Primär-VM automatisch ohne Unterbrechung den Produktivbetrieb übernimmt
- VMware Distributed Ressource Scheduling (DRS)
Optimale Lastverteilung über alle ESX-Server hinweg unter Zuhilfenahme der VMotion-Technologie
- VMware Update Manager
Integrierte Patchlösung für den Hypervisor selbst und virtuelle Maschinen auf Windows oder Linuxbasis
- VMware Consolidated Backup (VCB) und VMware Data Recovery (VDR)
Optimales Backup der virtuellen Maschinen und deren Daten
- VMware vShield Zones
Integrierter Firewallschutz der virtuellen Maschinen

VMware bietet mit diesen Möglichkeiten eine umfassende Lösung für die Virtualisierung Ihrer IT Infrastruktur an. Abgerundet wird diese Lösung durch Produkte für ein geographisch verteiltes Desaster Recovery, Lifecycle-Management, Lab-Automatisierung und Performanceüberwachung der Infrastruktur bis auf Transaktionsebene innerhalb einer virtuellen Maschine.
Unzählige Produkte von Drittanbietern wurden bereits für die Verwendung bzw. Anbindung an die virtuelle Infrastruktur von VMware angepasst und freigegeben, wodurch eine breite Supportbasis entstanden ist.
