Management der virtuellen Umgebung mit Microsoft System Center
System Center Familie
Der Einsatz von Virtualisierungslösungen ist der erste Schritt. Wichtig ist der gleichzeitige Aufbau einer vollständigen Managementlösung. So ist der zusätzliche Freiheitsgrad der Virtualisierung auf lange Sicht beherrschbar.
Daher hat Microsoft die komplette System Center Familie fit für Virtualisierung gemacht.
Als herausragendes Produkt hierfür ist der System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) zu nennen. Er ermöglicht das zentrale Management von VMWare ESX und Hyper-V Umgebungen. Ebenso ermöglicht er dem Benutzer über ein Self-Service Portal das Verwalten und Erstellen eigener Virtueller Maschinen (VMs).
Unterstützt wird er vom System Center Operations Manager (SCOM), der die Auslastung der Hyper-V Knoten und VMs überwacht und diese Informationen an den SCVMM weitergibt, der daraus Empfehlungen für eine bessere Verteilung der Ressourcen geben bzw. diese auch automatisiert umsetzen kann.
Zum Management der VMs bietet sich wie bei physikalischen Maschinen der System Center Configuration Manager (SCCM) an.
Weiter Informationen finden Sie unter http://www.microsoft.com/virtualization/en/us/products-management.aspx.


System Center Essentials 2010 (SCE)
Gerade im Mittelstand bis 50 Server ist die komplette System Center Familie häufig zu komplex. Daher bietet Microsoft auch für kleinere Firmen ein sehr interessantes Produkt an: System Center Essentials 2010 (SCE).
Mit der neuen Version wurden auch Teile des SCVMMs integriert, d.h. man kann direkt aus einer Konsole heraus seine komplette Umgebung inklusiv der Virtuellen Maschinen auf Hyper-V Knoten verwalten. Sie unterstützt auch direkt die Live Migration Fähigkeit der Hyper-V Server 2008 R2 Systeme.
Weiter Informationen finden Sie unter http://www.microsoft.com/systemcenter/en/us/essentials/sce-2010.aspx