System Center Orchestrator (SCO)
Definierte Abläufe sind der Schlüssel zu einer effizienten IT. Noch besser ist es, wenn diese in Papier gegossenen Routineabläufe automatisiert durchgeführt werden können.
Genau in diese Lücke in der System Center Familie stößt der System Center Orchestrator (SCO). Er ermöglicht durch eine grafische Oberfläche verschiedene Aktivitäten zu verbinden und dadurch Tätigkeiten zu automatisieren. Das Programm liefert bereits eine Reihe von Aktivitäten mit, um direkt einen Workflow erstellen zu können:
- System Befehle, z. B. Programm starten, Dienst starten/stoppen, WMI Abfragen, SSH Befehl ausführen, System neustarten, SNMP Abfragen
- Zeitbasierte Aktivitäten
- Überwachungsaktivitäten, z. B. einen Workflow auf Basis von Eventlog, Dienststatus, Computer- und Webdiensterreichbarkeit, WMI Abfrageergebnis starten
- Dateibasierte Aktivitäten, z. B. kopieren, verschieben, löschen, ZIP-Archiv erstellen, PGP verschlüsseln
- E-Mail und andere Benachrichtigungen, z.B. Email, Eventlog, Syslog Eintrag erstellen
- Datenmanipulation, z. B. XML auswerten, Textfile erstellen, auslesen, Datenbank abfragen, schreiben, Webservice abfragen
- Workflow Tasks z. B. Verzeigungen, Daten zurückgeben, weiteren Workflow starten
Zusätzlich gibt es eine Reihe von Integration Packs (IP), die eine einfache Integration von externen Systemen ermöglicht:
- SCCM (Automatisierte Softwareverteilung, Betriebssystemrollout), SCDPM, SCOM (Workflows auf Basis von Alarmen, Monitoren starten, Wartungsmodus aktivieren), SCVMM (VMs erstellen, verschieben), SCSM (Incidents erstellen, auf Änderungen an CIs reagieren,CIs erstellen, aktualisieren)
- Active Directory (Computer, Benutzer und Gruppenverwaltung (erstellen, ändern, auslesen)
- VMWare vSphere (Erstellen virtueller Maschinen, Start, Stop)
- Powershell (beliebige Powershell Scripte integrieren)

Quelle: http://contoso.se/blog/?p=1919
Durch die Kombination all dieser Aktivitäten lassen sich beliebig komplexe Workflows abbilden. Um die zeitliche Steuerung und den Ablauf kümmert sich dann der SCO Management Server, der die einzelnen Aktivitäten an verschiedene Action Server verteilt. SCO ermöglicht dadurch auch eine automatische Parallelisieren und wieder Zusammenführung von Workflows.
